Eine großes Thema während des letzten Schulstreiks war die Problematik rund um die angedrohten Verweise und andere Bestrafungen. Denn sämtliche Direktoren haben im Vorfeld des Streiks mit Verweisen, verschärften Verweisen und in wenigen Fällen auch mit Disziplinarverfahren gedroht. Dies hat viele Schüler_innen davon abgehalten sich am Streik zu beteiligen.
Doch die Erfahrung hat gezeigt, dass die Angst vor Sanktionen meist unberechtigt war. Je mehr Schüler_innen aus einer Schule sich an den Vormittagsaktionen beteiligten desto weniger Verweise wurden auch tatsächlich vergeben und desto leichter konnte man ohne davon kommen. Im Peutinger Gymnasium, z.b. hat es ausgereicht, wenn die Eltern einen wegen dem Schulstreik vom Unterricht befreit haben. Wenn Verweise ausgegeben werden ist der Schuldirektor verpflichtet mit dem betroffenen Schüler ein Einzelgespräch zu führen. Im Maria Theresia Gymnasium hat das dazu geführt, dass der Direktor die Zeit nicht zur Verfügung gehabt hatte dies auch wirklich zu tun. Die Folge war, dass keine Verweise verteilt wurden. Einige Schüler_innen aus Maria Ward haben berichtet, dass sie sogar die Erlaubnis hatten sich am Streik zu beteiligen und in St. Stephan wurde der Schulstreik vom Direktorat einfach verschwiegen.
Wenn man also zusammen in großen Massen und am besten geschlossen als Klasse zum Streik kommt passiert einem am wenigsten.

Nur gemeinsam sind wir stark!

In den Unterseiten zu diesem Thema findet ihr weitere Informationen zum Thema Verweise, rechtliche Probleme und unter anderem auch einen Elternbrief, den ihr von euren Eltern unterschreiben lassen könnt um euch vom Unterricht befreien zu lassen. Wenn ihr Fragen habt oder etwas, was ihr anderen zu dem Thema mitteilen wollt, dann schreibt doch einfach einen Kommentar.